Die Ersetzung der emanzipatorischen durch eine globalpolitische Perspektive

Globalpolitische Perspektive

opablog

I

Wenn ich die Überschrift so formuliere, betrifft sie vielleicht nur ein persönliches Problem. Tatsächlich beobachte ich an mir (und weiß nicht, wie es anderen ergeht), dass ich mich während meiner realsozialistischen Lebensjahrzehnte ganz selbstverständlich in der Perspektive der Befreiung des Menschen gesehen habe. Das war, mit welchen erlebten Zweifeln auch immer, der Rahmen meines Denkens und Tuns. Die realsozialistischen Verhältnisse brachen zusammen und damit auch diese Art emanzipatorische Selbstgewissheit, der ich heute ein Gutteil Naivität und Oberflächlichkeit bis hin zu partiellem Selbstbetrug bescheinige.

Eine neue emanzipatorische Gewissheit und Überzeugung hat sich und habe ich mir seitdem nicht entwickelt. Was tun, in dieser Lage, wenn man nicht zu denen gehört, die alle damaligen Werte verleugnen und vergessen und die sich schneller als man blicken kann, zu neuen Werten bekennen? Ich neige dazu, teils unter dem Zwang der Tagesereignisse, teils auf Grund reiflicher persönlicher Überlegung, den Einsatz für Frieden als…

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