Farbige Revolutionen: Die neue Art Krieg ohne Kriegserklärung zu führen

Farbige Revolutionen

Der unbekannte Gesichtspunkt

Die Strategie der „Farbenrevolutionen“ als Form der Kleinkriegsführung gegen Staaten, die nach Meinung des Britischen Empire zerschlagen oder Ziel eines Regimewechsels werden sollen, ist am engsten verbunden mit dem Werk von Gene Sharp, einem in Oxford ausgebildeten Professor für Politikwissenschaft, der zuletzt an der Universität von Massachusetts lehrte und inzwischen emeritiert ist. Aus Sharps Handbuch Von der Diktatur zur Demokratie stammt das Konzept, Aufstände um eine symbolische Farbe herum zu organisieren, eine Taktik, die von Einrichtungen wie dem National Endowment for Democracy (NED) in den Vereinigten Staaten aufgegriffen wurde (vgl. „,Farbige Revolutionen’ als Ersatzkrieg“, Neue Solidarität 8-9/2012).

Die Welle solcher „Farbenrevolutionen“, die in den letzten Jahrzehnten Schlagzeilen machten, begann mit der „gelben Revolution“ gegen den Präsidenten der Philippinen Ferdinand Marcos (1986), gefolgt von der „Rosen-Revolution“ in Georgien (2003), der „orangenen Revolution“ gegen die Regierung der Ukraine (2004-05) und vielen anderen.

Am 23. Mai dieses Jahres befaßten sich die russische Regierung…

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