Kubanische Oppositionsgruppe »Damen in Weiß« zerlegt sich selbst

Opposition in Kuba

Netzwerk Kuba Österreich

Noch-Immer-Präsident des EU-Parlaments, Martin Schulz, bei der Übergabe des hochdotierten Sacharow-Preises an Noch-Präsidentin der „Damen in Weiß“, Berta Soler (April 2013)

von Volker Hermsdorf / junge Welt

Die im Jahr 2003 nach der Verhaftung von rund 70 Konterrevolutionären in Kuba unter dem Namen »Damen in Weiß« gegründete Gruppe von Systemgegnerinnen zerfällt. Nachdem die spanischen Tageszeitungen El País und El Mundo sowie der Nuevo Herald aus Miami bereits Anfang des Monats über die Abspaltung von 34 ehemaligen Mitgliedern der Gruppe in Santiago de Cuba berichtet hatten, meldete die spanische Nachrichtenagentur EFE später auch den Austritt von zehn Aktivistinnen in Havanna. Einige der Abtrünnigen offenbarten jetzt Tatsachen aus dem Innenleben der Dissidentengruppe und erklärten, sich missbraucht und ausgenutzt zu fühlen. Hinter den Kulissen gehe es nicht um Demokratie und Menschenrechte, sondern nur um Geld, Privilegien und Macht, erklärten sie in Stellungnahmen, die das Internetportal Cubainformación am vergangenen Dienstag veröffentlichte.

Die Enthüllungen blamieren…

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