Eine Epoche

Atlantischer Imperialismus

opablog

Vor 25 Jahren wurde in Peking der prowestliche Umsturzversuch niedergeschlagen. Mein Sender bringt eine tränendrückende Reportage des Gedenkens. Bomben und Raketen auf Städte in der Ostukraine kennt mein Sender nicht.

Der Zeitabschnitt eines Vierteljahrhunderts ist zu überschauen.

Als die Sowjetunion unter dem Druck der imperialistischen Hightech-Rüstung und ihrer ungelösten inneren Probleme zusammenbrach, geisterte eine Zeit das Wort von der „Friedensdividende“ durch die Köpfe. Gleichzeitig wurde das „Ende der Geschichte“ verkündet. Das Ideologem erfüllte seinen Zweck bei der Verwirrung der Menschen. Eine aktivierende Doktrin für’s System lieβ sich daraus schwerlich ableiten.

Der amerikanische bzw. atlantische Imperialismus herrscht. Er herrscht nur in einer dauernden heftigen Bewegung der Ausdehnung. Ein Imperialismus, der nicht expandiert, fällt zurück, gibt sich selbst auf. Der Imperialismus, vor 25 Jahren seines Todfeinds beraubt, brauchte nichts dringlicher als Krieg. Irak, Balkan, Kriege sozusagen „von der Hand in den Mund“, ein Todfeind muβte wieder her.

„9/11“ lieferte den neuen Todfeind…

Ursprünglichen Post anzeigen 233 weitere Wörter

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