Militaristischer Humbug

Militaristischer Humbug

lupo cattivo - gegen die Weltherrschaft

USA AdlerWusstet ihr, dass 85 – 90 Prozent aller Kriegsopfer nicht kämpfende Zivilisten sind? Das ist das Ergebnis eines 9-köpfigen Forschungsteams in der Juni 2014 Ausgabe des ‚American Journal of Public Health‘. Die toten Soldaten, die den Krieg ausfechten, sind nur ein kleiner Teil der menschlichen und ökonomischen Kosten. Völlig klar ist, dass Kriege nicht das Leben der Zivilisten schützen. Die Vorstellung, dass die Soldaten für uns sterben, ist falsch. Die Nicht-Kämpfer sind die zahlreichsten Opfer des Krieges.

Militaristischer Humbug – Original: „Militarist Bunkum“ – Ein Artikel von Paul Craig Roberts bei countercurrents.org übersetzt von Einar Schlereth.

Denkt daran am 4. Juli, Amerikas wichtigstem nationalen Feiertag, an dem die Unabhängigkeit von England gefeiert wird. Am 4. Juli 1776 erklärten die Gründungsväter, dass die 13 Kolonien nicht mehr Kolonien sind, sondern ein unabhängiges Land, in dem die Rechte der Engländer für alle Bürger gelten würden und nicht nur für die Verwalter…

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US-Politiker fordern von Obama Lockerung der Blockade gegen Kuba

USA – Kuba-Politik

Cuba heute

ff Eingefrorene Kubapolitik: US-Präsident Barack Obama (Quelle: The Prisma).

Washington. In einem offenen Brief haben am Montag eine Gruppe hochrangiger ehemaliger US-Politiker und Regierungsberater die Regierung von US-Präsident Barack Obama aufgefordert, die Reise- und Handelsmöglichkeiten mit Kuba zu erweitern. Das in seiner Art bisher beispiellose Schreiben wurde von 44 bekannten Persönlichkeiten unterschrieben. Unter den Unterzeichnern befindet sich John Negroponte, der ehemalige nationale Geheimdienstchef unter George W. Buch sowie der frühere Nato-Kommandeur James Stavridis. Zahlreiche prominente Exilkubaner und ehemalige Staatssekretäre zählen ebenfalls zu den Unterzeichnern.

Der Brief ist das jüngste Zeichen für den gestiegenen Druck auf Obama, seine Kuba-Politik zu ändern. Bereits im Februar wurde eine Umfrage veröffentlicht, in der sich die Mehrheit der US-Amerikaner für ein Ende der Blockade gegen die sozialistische Insel ausspricht.

Zu den im Brief vorgeschlagenen Maßnahmen gehören beispielsweise die Ausweitung der Reiselizenzen, um Wirtschaftsdienstleistungen in Kuba anbieten zu können. Auch unbegrenzte Geldsendungen und der Export…

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Das große Gasfiasko des Westens

Achse Russland – China

krisenfrei

Eric Margolis (antikrieg)

Russlands Anführer Vladimir Putin trägt normalerweise ein perfektes Pokergesicht. Letzte Woche in Shanghai allerdings fiel es dem eiskalten russischen Präsidenten sehr schwer, nicht in ein breites Grinsen auszubrechen.

Warum das? Putin hatte gerade seinen westlichen Rivalen ein Schnippchen geschlagen. Der Versuch der Vereinigten Staaten von Amerika/des Vereinigten Königreichs, Russlands Wirtschaft zu treffen und Putin für Ungehorsam zu bestrafen, war gerade in ihre eigenen rot angelaufenen Visagen hochgegegangen.

Nach 20 Jahren schwieriger Verhandlungen hatten Russland und China soeben einen großen Handel über den Export von 38 Milliarden Kubikmetern Gas im Wert von rund $400 Milliarden von Russland nach China abgeschlossen. Die Vereinbarung beginnt 2018 zu laufen und wird eines der größten Bauprojekte der Erde umfassen, das Russlands abgelegene Erdgasfelder mit Chinas Pipelinesystem verbindet.

Zusätzlich wird China mindestens $20 Milliarden in die russische Industrie investieren und Importe russischer Produkte forcieren, besonders von militärischen Systemen. China wird Russlands…

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Volker Hermsdorf: Brief aus Havanna (17)

Brief aus Havanna

Netzwerk Kuba Österreich

HavannaAnfang Mai meldete das kubanische Innenministerium die Verhaftung von vier mutmaßlichen Terroristen. Die Exilkubaner José Ortega Amador, Obdulio Rodríguez González, Raibel Pacheco Santos und Félix Monzón Álvarez mit Wohnsitz in Miami waren der Mitteilung zufolge geständig. Ihr Auftrag sei es gewesen, militärische Einrichtungen anzugreifen und Soldaten zu töten, um gewaltsame Reaktionen zu provozieren. Drei von ihnen waren in den vergangenen Jahren bereits mehrfach nach Kuba gereist, um die Aktionen vorzubereiten. Sie beschuldigten die ebenfalls in Miami ansässigen Aktivisten Santiago Álvarez Fernández Magriñá, Osvaldo Mitat und Manuel Alzugaray, die Anschläge geplant und ihre Reisen organisiert zu haben.

Die drei Hintermänner sind seit Jahrzehnten in militanten antikommunistischen Gruppen aktiv und pflegen engen Kontakt zu dem in den USA frei herumlaufenden Luis Posada Carriles. Der frühere CIA-Agent ist unter anderem für eine Serie von Bombenanschlägen auf touristische Einrichtungen und die Sprengung eines kubanischen Verkehrsflugzeugs im Jahr 1976 verantwortlich, bei der 73 Passagiere getötet…

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»Drohnenforschungsatlas« der Informationsstelle Militarisierung

Gefährliche neue Technologien

monopoli

»Eine Politik, die gefährliche neue Technologien mit Fragestellungen der Sicherheit verknüpft«

»Drohnenforschungsatlas« der Informationsstelle Militarisierung

Der vorliegende Atlas zur Drohnenforschung ist unvollständig. Er hat viele Ursprünge und Bezugspunkte, zu denen sicherlich die „Kampagne gegen die Etablierung von Drohnentechnologie für Krieg, Überwachung und Unterdrückung“ (drohnen-kampagne.de) und die Auseinandersetzung um Zivilklauseln an Hochschulen zählen. Angefangen hat die Arbeit am Atlas mit einer systematischen (alphabetischen) Recherche aller deutschen Hochschulen (mit mehr als 10.000 Studierenden), in welchen Zusammenhängen dort jeweils mit und zu unbemannten Systemen geforscht wird. Das Ergebnis war eine unüberschaubare Liste mit zahlreichen Querverweisen, die uns mit Bewertungen und Kontextualisierungen im Einzelnen überforderte. Klar wurde dabei jedoch, dass an fast allen deutschen Universitäten Beiträge zur Weiterentwicklung unbemannter fliegender Systeme unter sich ähnelnden Fragestellungen geleistet werden, dass dies durch verschiedene Formen der Forschungsförderung – v.a. die EU-Forschungsrahmenprogramme und die High Tech Strategie der Bundesregierung – unterstützt wird und dass demgegenüber eine…

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Boko Haram ist eine CIA-Geheimoperation

Boko Haram – Nigeria

lupo cattivo - gegen die Weltherrschaft

Original:  Boko Haram Is A CIA Covert Operation – Wikileaks  –  Übersetzt von Einar Schlereth – Herausgegeben von Hamid Beheschti. Erstveröffentlicht bei tlaxcala-int.org

Einleitend konstatiert der Autor, dass dank Wikileaks die US-Botschaft in Nigeria bereits als Basis für weitreichende Subversionsakte im Lande identifiziert worden ist, was natürlich das Abhören der nigerianischen Regierungsmitglieder einschließt und auch Finanz-Spionage führender Nigerianer sowie die Unterstützung und Finanzierung subversiver Gruppen und Erpressung führender Politiker, damit sie im Interesse der USA handeln.

Laut Wikileaks wurde von den USA die ACRI als Gegengewicht zur von Nigeria beherrschten ECOMOG gegründet. [ACRI ist ein Akronym für Africa Crisis Response Initiative ; ECOMOG bedeutet Economic Community of West African States Monitoring Group, die allerdings weniger mit Ökonomie zu tun hat als mit Krieg, d. h. Krieg für Frieden führen.

In dem Wikileaks-Dokument wird auch nicht unerwähnt gelassen, dass Nigeria den südafrikanischen Ländern in den 70-er und 80-er Jahren bei der…

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Volker Hermsdorf: Brief aus Havanna (16)

Brief aus Havanna

Netzwerk Kuba Österreich

Havanna Am letzten Dienstag im April erreicht mich ein Anruf aus dem Pressezentrum: »Kannst Du ins Haus der Freundschaft (Casa de Amistad) kommen?«, fragt meine kubanische Betreuerin und fügt, ohne die Antwort abzuwarten, hinzu: »René González erwartet Dich dort.«

Seit Wochen bemühe ich mich um ein Interview mit dem ehemaligen kubanischen Aufklärer, der vor einem Jahr als erstes Mitglied der »Cuban 5« in seine Heimat zurückkehren konnte, nachdem er mehr als 13 Jahre in US-Gefängnissen eingesperrt war. Sein einziges Verbrechen bestand darin, – gemeinsam mit seinen vier Genossen – von Miami aus operierende terroristische Gruppen ausgespäht zu haben, um Anschläge zu verhindern. Im Februar war ein Treffen mit González während der Buchmesse an Terminproblemen gescheitert. Danach hatte ich gehofft, ihn Anfang März bei der Internationalen Anhörung zum Fall der »Cuban 5« in London befragen zu können, doch die britischen Behörden verweigerten ihm das Einreisevisum (s. Ossietzky, 8/14). Nun ist es…

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