Neubelebung des japanischen Militarismus

Japanischer Militarismus

CO-OP NEWS

 

http://www.heise.de/tp/artikel/41/41238/3.html

Mit der Instrumentalisierung des japanischen Militarismus hat Washington Kräfte in Bewegung gesetzt, die es kaum kontrollieren kann. Seit Shinzo Abe im Dezember 2012 das Amt des japanischen Ministerpräsidenten antrat, hat seine Regierung (erstmals seit zehn Jahren) den Militärhaushalt erhöht und einen Nationalen Sicherheitsrat eingeführt, der die Außen- und Verteidigungspolitik in seinen Händen konzentriert. Der lockerte auch sogleich die verfassungsmäßigen Beschränkungen für die Beteiligung der japanischen Streitkräfte an Angriffskriegen.

Mit dem Wiederaufbau des japanischen Militärs einher geht die Umschreibung der japanischen Geschichte. Beispielhaft für Abes ideologische Offensive war sein provokativer Besuch des berüchtigten Yasukuni-Schreins am 26. Dezember 2013. Der Schrein ist eine Gedenkstätte für Japans Kriegstote, darunter vierzehn verurteilte Kriegsverbrecher der Klasse A, und ein berüchtigtes Symbol des japanischen Militarismus. Gleichzeitig besetzte Abe wichtige Positionen in Staat und Gesellschaft mit seinen Gefolgsleuten. So berief er im Dezember vergangenen Jahres vier politisch rechts stehende „Freunde“ in den Aufsichtsrat des japanischen…

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