Die Rache der Roboter

Automatisierung des Krieges

denkbonus

Die USA wollen bei ihren Bemühungen, die Welt zu demokratisieren, künftig verstärkt auf Kampfroboter setzen. Um Geld zu sparen. Krieg verursacht hohe Kosten – und soll künftig verstärkt automatisiert werden, um diese zu senken

KillobotEin US- Soldat im Einsatz kostet den amerikanischen Steuerzahler etwa 1000 Dollar am Tag. Nicht zu vergessen, die Kosten für die vorherige Ausbildung und Unterkunft. Hinzu kommen zudem die Folgekosten für die anschließende psychologische Betreuung seines posttraumatischen Stresssyndroms, Klinikaufenthalte und die Altersversorgung. Das addiert sich, alle Soldaten zusammengenommen, summa summarum auf ein Viertel der Gesamtkosten amerikanischer Friedenseinsätze in aller Welt. Daher soll nun gespart werden. Bis Ende 2015 werden 60.000 US- Soldaten ihren Job verlieren. Sie sollen ersetzt werden durch Kampfroboter. Was für ein Witz.

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Brüssel und Havanna

Antikommunistische Politik

Netzwerk Kuba Österreich

posicion-comunDie antikommunistische Politik des »Gemeinsamen Standpunktes« ist gescheitert: EU denkt über Normalisierung der Beziehungen zu Kuba nach
von Volker Hermsdorf / junge Welt

Die 28 Mitgliedsstaaten der Europäischen Union wollen ihre Beziehungen zu Kuba normalisieren. Wie der Präsident der Europäischen Kommission, José Manuel Barroso, am Freitag auf einer Pressekonferenz in Madrid mitteilte, soll heute Dienstag eine interne Expertengruppe des EU-Ministerrats in Brüssel mit den Vorbereitungsarbeiten für entsprechende Verhandlungen beginnen.

Nach einer Meldung der spanischen Nachrichtenagentur EFE bestätigte Barroso, daß innerhalb der EU ernsthaft über die Aufgabe der Politik des »Gemeinsamen Standpunktes« diskutiert werde. Dazu sei allerdings die Zustimmung aller Mitgliedsstaaten nötig. Am Donnerstag hatte AFP bereits unter Berufung auf einen EU-Diplomaten in Brüssel gemeldet, daß die bisherigen Bremser (Polen und Tschechien) ihren Widerstand gegen einen solchen Schritt aufgegeben hätten. Es werde deshalb damit gerechnet, daß die EU-Außenminister die Europäische Kommission noch im ersten Quartal dieses Jahres zur Aufnahme eines formalen…

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US-Denkfabrik deckt Anti-Islam-Lobby auf

USA – Anti-Islam-Lobby

     Die antimuslimischen Organisationen in den USA sind eng vernetzt. Sie verfügen über große Geldsummen und treiben die Islam-Hysterie im Land voran. Der lange Arm der Anti-Islam-Lobby reicht bis nach Europa. Doch nur wenige Zeitungen in Europa haben bisher darüber berichtet.

Die US-Denkfabrik Center for American Progress hat in einer Untersuchung die islamophobe Lobby der USA aufgedeckt. Die Untersuchung wurde bereits 2011 veröffentlicht. Sie trägt den Namen „Fear, Inc. The Roots of the Islamophobia Network in America“.

Zwischen 2001 und 2009 gehörten Donors Capital Fund, Richard Mellon Scaife foundations, Lynde and Harry Bradley Foundation, Newton D. & Rochelle F. Becker foundations and charitable trust, Russell Berrie Foundation, Anchorage Charitable Fund and William Rosenwald Family Fund, Fairbrook Foundation zu den sieben wichtigsten Finanziers rechter anti-islamischer Propaganda in den USA.

So ließen sie dem Middle East Forum insgesamt 5.963.246 US-Dollar zukommen. Das Center for Security Policy (CSP) erhielt 4.623.700 US-Dollar. Insgesamt 560.000 US-Dollar…

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