[Junge Welt] Kolumbien: USA mordeten mit

Kolumbien

CO-OP NEWS

(dpa/jW)
Washington. Die USA haben nach einem Bericht der Washington Post Kolumbien seit Jahren verdeckt dabei geholfen, linksgerichtete Rebellen zu töten. Das Programm des Geheimdienstes CIA habe dazu beigetragen, die Revolutionären Streitkräfte Kolumbiens (FARC) massiv zu schwächen, berichtete das Blatt am Sonntag unter Berufung auf mehr als 30 ehemalige und derzeitige Regierungsbeamte beider Länder. Demnach sind mit US-Hilfe mindestens zwei Dutzend Rebellenführer ermordet worden. Das Programm habe unter Präsident George W. Bush begonnen und sei unter dessen Nachfolger Barack Obama fortgesetzt worden. Die kolumbianische Regierung und die FARC führen zur Zeit Friedensgespräche in der kubanischen Hauptstadt Havanna.

http://www.jungewelt.de/2013/12-23/051.php

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Verbot statt neue Atombomben

Verbot statt neue Atombomben

Der atomwaffenfreie Blog

Der Kampagnenrat in Köln

Die enttäuschenden Ergebnisse der Koalitionsverhandlungen zwischen CDU/CSU und SPD bilden den Ausgangspunkt der Planungen der für die neue Kampagnenphase „Last Exit New York“, die mit der Überprüfungskonferenz des Nichtverbreitungsvertrags im Mai 2015 endet. Ziel der letzten Kampagnenphase ist ein einstimmiger Bundestagsbeschluss, damit sich Deutschland auf der Überprüfungskonferenz für einen Verbotsvertrag von Atomwaffen ausspricht.

Am 9. und 10. Dezember 2013 traf sich der Kampagnenrat in Berlin. Die 15 Vertreter der IPPNW, der DFG-VK, der GAAA, der Pressehütte Mutlangen, des Netzwerks  Friedenskooperative, der Werkstatt für gewaltfreie Aktion Baden, den Naturfreunden Deutschlands, SGI, Global Zero und ICAN Deutschland streben an, den Druck auf Entscheidungsträger jetzt deutlich zu erhöhen, um Atomwaffen zu stigmatisieren. Die Kampagne rückt dabei die Forderungen, dass Deutschland gemeinsam mit anderen willigen Staaten, einen internationalen Verbotsvertrag dieser Massenvernichtungswaffen aktiv vorantreibt und die geplante Modernisierung der US-Atomwaffe ablehnt, in den Vordergrund.

Nicht nur die politische Entscheidungsträger werden Adressaten in den nächsten Monaten…

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Gegen die Ehrung von falschen Freunden: Zum Tod von Nelson Mandela

Zum Tod von Nelson Mandela

Theorie & Praxis

von Heinz-W. Hammer, Vorsitzender der Freundschaftsgesellschaft BRD-Kuba e.V., Regionalgruppe Essen

Nach der Meldung über den Tod des südafrikanischen Freiheitskämpfers und früheren Guerrilleros Nelson Mandela werden in den hiesigen Medien schwülstige Nachrufe der Kanzlerin der BRD Merkel, des Präsidenten der USA Obama, des britischen Premierministers Cameron u.a. verbreitet. Ausgerechnet also die Vertreter jener Staaten, die das mörderische Apartheidregime und all seine Verbrechen bis zum Schluss aktiv stützten und materiell sowie personell förderten und den ANC unter Führung Nelson Mandelas als »terroristisch« denunzierten, vergießen nun Krokodilstränen — wie widerlich!

Thejiwe Mtintso, die Botschafterin Südafrikas in Kuba, charakterisierte solche Figuren bereits im Dezember 2005 wie folgt: »Heute hat Südafrika viele neue Freunde. Gestern haben diese Freunde unsere Führer und Kämpfer noch Terroristen genannt, uns aus ihren Ländern gejagt und zur gleichen Zeit das Südafrika der Apartheid unterstützt. Diese gleichen Freunde wollen heute, dass wir Kuba denunzieren und es isolieren. Unsere Antwort ist sehr…

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China – Ein Riese im Spagat

Kapitalismus in China

denkbonus

Sollte das derzeitige Wachstum Chinas und dessen expansiver Wirtschaftskurs so weitergeführt werden wie bisher, würde das Land scheitern. Auch im kommunistischen China gerät der Kapitalismus zusehends an seine Grenzen

little shaolinIm typischen Duktus fernöstlicher Metaphorik dargestellt ließe sich auch sagen: Gutes Holz wächst langsam. Ein Baum, der hoch, aber dünn ist, hält dem Sturm nicht stand. Chinas neuer Präsident Xi Jinping, hat daher beschlossen, den Schritt zu wagen vom bisherigen Wachstum hin zu mehr innerer Stabilität. Premierminister Li Kejiang zufolge befinde sich China derzeit „in einer entscheidenden Phase.“ Weiter hieß es: “Ohne strukturelle Reform und ohne grundlegende Transformation wird China nicht imstande sein, sein wirtschaftliches Wachstum zu halten.“

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