Exzesse des US Neo-Feudalismus: Wie die Super-Reichen Amerika sich selbst überlassen

Oeconomicus

Dieses bemerkenswerte Fundstück hat Markus Gaertner ausgegraben (besten Dank dafür, lieber Markus!) und die Kernaussagen so zusammengefasst:

„Bisher haben die Reichen im Westen die Mittelschicht und die Arbeiter als Beschäftigte und als Konsumenten gebraucht. Im Zeitalter der Globalisierung wird jedoch beliebig viel Fertigungs-Kapazität in große Schwellenländer verlegt, wo nicht nur willige Billiglöhner zu Zehntausenden Schlange stehen um wie bei Foxconn zu schuften, sondern auch immer mehr der westlichen Produkte zu kaufen.

Dieselbe Produktion wird jetzt anderswo organisiert, mit weniger Umweltstandards – wenn überhaupt – ohne Gewerkschaften, mit geringerer oder zahnloser Regulierung, zu lächerlichen Löhnen und dazu auch mit allen Annehmlichkeiten, die westliche Manager in Schwellenländern genießen. Dort gelten sie als reich, haben Fahrer mit Dienstwagen, Hausmädchen und lokale Freundinnen, und sind nicht nur auf Empfängen und in der Provinz der große Zampano.

Der Reichtum der oberen 1% hat zudem Ausmaße erreicht, die eine komplette Unabhängigkeit von öffentlicher Infrastruktur erlauben: Öffentliche…

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