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USA – Waffengesetze

ProErde

Die Amokläufe in Amerika werden inszeniert, um schärfere Waffengesetze durchzusetzen, damit sich die Bürger nicht mehr gegen die Regierung wehren können. So weit die Verschwörungstheorie. Ohne Faktenbetrachtung wäre das theoretisch durchaus möglich. Auch wenn man sich die mörderischen Regierungsjahre Obama, Bush, etc. ansieht, klingt das vorstellbar.

Fakt ist aber: Nach jedem Amoklauf können sich die Waffenläden gar nicht retten vor Kundschaft, weil sich etliche Bürger mit Waffen und Munition eindecken.

Jetzt gibt es also mehrere mögliche Fälle:

  1. Die Verschwörer haben wirklich geplant, schärfere Waffengesetze durchzudrücken, um die rechtschaffende Bevölkerung zu unterdrücken. In diesem Fall wären die Verschwörer selten dämlich, da es offensichtlich nicht funktioniert. (Vielleicht handeln sie auch wie Bart Simpson als Fliege, wo er versucht durchs geschlossene Fenster in die Freiheit zu kommen: „Vielleicht jetzt, vielleicht jetzt, vielleicht jetzt, vielleicht jetzt…“ Vielleicht klappt es ja mit dem nächsten Amoklauf…)
  2. Es gibt keine solche Verschwörung.
  3. Die eigentlichen Verschwörer sind die…

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Exzesse des US Neo-Feudalismus: Wie die Super-Reichen Amerika sich selbst überlassen

Oeconomicus

Dieses bemerkenswerte Fundstück hat Markus Gaertner ausgegraben (besten Dank dafür, lieber Markus!) und die Kernaussagen so zusammengefasst:

„Bisher haben die Reichen im Westen die Mittelschicht und die Arbeiter als Beschäftigte und als Konsumenten gebraucht. Im Zeitalter der Globalisierung wird jedoch beliebig viel Fertigungs-Kapazität in große Schwellenländer verlegt, wo nicht nur willige Billiglöhner zu Zehntausenden Schlange stehen um wie bei Foxconn zu schuften, sondern auch immer mehr der westlichen Produkte zu kaufen.

Dieselbe Produktion wird jetzt anderswo organisiert, mit weniger Umweltstandards – wenn überhaupt – ohne Gewerkschaften, mit geringerer oder zahnloser Regulierung, zu lächerlichen Löhnen und dazu auch mit allen Annehmlichkeiten, die westliche Manager in Schwellenländern genießen. Dort gelten sie als reich, haben Fahrer mit Dienstwagen, Hausmädchen und lokale Freundinnen, und sind nicht nur auf Empfängen und in der Provinz der große Zampano.

Der Reichtum der oberen 1% hat zudem Ausmaße erreicht, die eine komplette Unabhängigkeit von öffentlicher Infrastruktur erlauben: Öffentliche…

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